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Bauvoranfrage

Wozu dient die Bauvoranfrage?

Bevor man ein Grundstück kauft oder ein Bauantrag eingereicht wird, kann es sinnvoll sein, eine vorgezogene verbindliche Entscheidung der Baugenehmigungsbehörde über Teilfragen der Vereinbarkeit eines Bauvorhabens mit dem öffentlichen Baurecht einzuholen. So kann sich beispielsweise die Frage stellen, ob ein Grundstück für die geplante Nutzung geeignet ist oder ob das Objekt wie geplant auf einem Grundstück errichtet werden kann. Um solche Fragen vorab zu klären, kann man eine Bauvoranfrage bei der Bauaufsichtsbehörde stellen. Der daraufhin erlassene Bauvorbescheid gilt, selbst bei einer zwischenzeitlich veränderten Rechtslage, zwei Jahre und bindet die Bauaufsichtsbehörde hinsichtlich der im Vorbescheid ergangenen positiven Aussagen.

Jedoch ist der Bauvorbescheid keine Baugenehmigung und berechtigt somit nicht zum Baubeginn.

Die Bauvoranfrage wird mit dem Vorbescheid abgeschlossen - er stellt eine rechtsverbindliche Aussage zur möglichen Durchführung der geplanten Bebauung dar.

Gebühren:

Die Gebühren für eine Bauvoranfrage hängen von der Art der Fragestellung, dem Prüfumfang und dem Wert der baulichen Anlagen ab.
Sie betragen mindestens 50 Euro.

Links:

Abgrenzung der Gebietszuständigkeiten im Genehmigungsverfahren und im Außendienst (Baukontrolle)


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